Als ich nach meinem Germanistikstudium von Korea nach Deutschland kam, erschien mir dieses – aus meinem Studium vertraute – Land unvermutet fremd. Mit höflichem Lächeln bemühte ich mich abzulehnen, was ich besser angenommen hätte. Aber wie schnell Ungewohntes zur Gewohnheit wird: Nach kurzer Zeit ertappte ich mich dabei, auch Koreanern meine Hand zu reichen, die sich zur Begrüßung vor mir verbeugten.